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Jahreshauptversammlung 2009

Andrea Stürmer neue CSU-Vorsitzende

Haibach. Zur neuen Vorsitzenden der Haibacher CSU wurde Andrea Stürmer gewählt. Einen Schwerpunkt ihrer politischen Interessen sieht die 40-jährige kaufm. Angestellte im Bereich Jugend und Bildung. Auf diesem Gebiet setzt sie sich seit langem ein, insbesondere als 2. Vorsitzende des Fördervereins der Hauptschule in Haibach. Als erste Tätigkeit in ihrem neuen Amt überreichte Sie Erhard Attig, Theo Fuchs und Waldemar Völker Ehrenurkunde für 25-jährige aktive Mitgliedschaft in der CSU.

 

Unsere neue Vorsitzende

 

Der weitere Vorstand

Als Stellvertretende Ortsvorsitzende wurden Horst Hock und Reinhard Schüßler bestätigt und Petra Ansmann neu gewählt Der neue Vorstand wird komplettiert durch Schriftführerin Gaby Satter, Schatzmeister Michael Bachmann, die Beisitzer Max Baumann, Theo Fuchs, Andreas Hein, Johannes Otter und Tobias Roeckl sowie Bürgermeister Andreas Zenglein .

Konjunktur-Programm-Haushalt für Haibach

Inhaltlich befasste sich die Mitgliederversammlung vor allem mit dem Thema „Konjunkturprogramm“. Der Bundestagsabgeordnete Norbert Geis zeigte die weltwirtschaftlichen Zusammenhänge auf, die zur derzeitigen Wirtschaftskrise geführt haben, und erläuterte die Grundzüge des Programms der Bundesregierung. Eindringlich schilderte er die dringende Notwendigkeit des Konjunkturprogramms, damit Deutschland die Krise einigermaßen überstehen könne und eine steigende Arbeitslosigkeit nach Möglichkeit vermieden werde. Hierfür, so Geis, müsse in dieser Ausnahmesituation auch eine erhebliche Neuverschuldung in Kauf genommen werden. Ergänzt wurde der Vortrag vom Landtagsabgeordneten Dr. Winfried Bausback, der schilderte, wie die Verteilung der auf Bayern entfallenden Gelder aus dem Konjunkturprogramm durchgeführt werden könnte. Bürgermeister Andreas Zenglein erhofft sich Zuschüsse für verschiedene gemeindliche Vorhaben, warnte aber davor, die Hoffnungen zu hoch zu schrauben, da sicher alle Kommunen Mittel beantragen werden und deshalb die auf die einzelnen Gemeinden entfallenden Beträge nicht allzu hoch sein dürften. Für den von der Gemeinde geplanten Ausbau von Kinderkrippen erwartet Zenglein Zuschüsse aus FAG-Mitteln. Horst Hock, Fraktionssprecher der CSU im Gemeinderat, stellte den gerade verabschiedeten Haushalt der Gemeinde vor, den er wegen der außergewöhnlich hohen Investitionen von ca. 4,5 Mio. Euro als „Konjunkturprogramm-Haibach“ bezeichnete. Er hofft, hiermit insbesondere heimische Firmen fördern zu können.

 

Keine Neuverschuldung

Der scheidende Ortsvorsitzende Andreas Hein, der nach 10 Jahren im Amt aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte, betonte, dass trotz dieser Investitionen keine neuen Schulden aufgenommen werden müssen. Bürgermeister Zenglein ergänzte sichtlich stolz, dass in den zwei letzten Jahren trotz großer Investitionen die Rücklagen der Gemeinde dennoch ungefähr verdoppelt und die Pro-Kopf-Verschuldung halbiert werden konnten.

 

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